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Sicherheit ist Einstellungssache


Ob Schweinwerfer, Einparkhilfe oder Fahrassistenzsystem – für das exakte Justieren von Sensoren an Kraftfahrzeugen braucht es erst einmal eins: einen perfekt nivellierten und ebenen Boden. Sonst läuft die Sache nämlich automatisch schief.

Noch steuern unsere Autos nicht vollautonom durch den Verkehr. Aber die Entwicklung hat in den vergangenen Jahren an Fahrt aufgenommen. Auf der A9 zwischen Ingolstadt und München finden sich Schilder mit der Aufschrift „Digitales Testfeld Autobahn“. Und von Tesla bis Mercedes-Benz wird um die Pole-Position gekämpft, wessen Fahrzeug sich am Ende wirklich alleine – und vor allem sicher – durch den Stadtverkehr steuern kann.

Um dies zu gewährleisten, sind moderne Autos mit eine Vielzahl an Kameras und Sensoren ausgestattet, die präzise eingestellt und justiert werden müssen. Und das nicht nur für Anforderungen wie das „Autonome Fahren“. Schon seit Jahren verwenden wir elektronische Hilfen wie z. B. kameraunterstützte Einparkhilfen, Spurhalteassistenten, Systeme zur automatischen Distanzregelung oder radargestützte Notbremsassistenten.

 

Justieren und kalibrieren

Es geht darum, bei den Herstellern und in den Werkstätten mit voller Präzision zu justieren – und zu kalibrieren. Dafür bedarf es eines Bodens, der nicht nur eben ist. Sondern ABSOLUT eben. Diese Ebenheit wird übrigens bereits bei der sachgemäßen Einstellung von Autoschweinwerfern benötigt; und deshalb per DIN ISO 10604 für so genannte „Prüfflächen“ generell vorgeschrieben.

Schon kleine Abweichungen haben große Auswirkungen. Wird also der Boden für eine Prüffläche neu verlegt oder auch ein Altuntergrund in einen vollkommen ebenen Boden verwandelt, hilft nur eins: ein echter Experte für den perfekten Untergrund.

 

Boden aus einem Guss

Neben einer fachgerechten Untergrundvorbereitung sowie der geeigneten Grundierung muss im Einzelfall auch ein Raster mit Höhennivellierpunkten angelegt werden. Der Höhenausgleich sowie die Endbeschichtung erfolgen dann „aus einem Guss“ – idealerweise mit einer zementgebundenen, polymermodifizierten Industriebeschichtung: fließfähig, schnell trocknend und hoch belastbar.

Wir alle werden wohl in Zukunft beim Autofahren in aller Ruhe fernsehen oder Zeitung lesen. Weil wir uns darauf verlassen können, dass unser Auto schon weiß, wo’s lang geht. Als Grundlage hierfür braucht es einen Boden, der von erfahrenem Fachpersonal verlegt wird und nicht weniger als perfekt ist – damit unsere autonome Fahrt vom ersten Kilometer an zu 100 % sicher ist.

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