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Neuer Boden – wie im Flug
GLASFASER im Boden? So leicht kann eine gute Lösung sein! Denn was man in Flugzeugen oder Windrädern verbaut, eröffnet beste Möglichkeiten für eine ökonomisch wie ökologisch kluge Bodensanierung.
In vielen Unternehmen stellt sich bei Rissen, Abplatzungen oder verschlissenen Industrieböden die Frage: Muss alles raus – oder lässt sich die Fläche technisch sinnvoll verstärken?
DIE LÖSUNG: Glasfasergewebe, das in den Bodenaufbau integriert wird.
Dies ermöglicht eine dauerhaft belastbare Sanierung, ohne den gesamten Boden zu entfernen, erhöht die Widerstandsfähigkeit und die Biegezugstabilität, wirkt rissüberbrückend und erhöht die Druckfestigkeit. Zudem reduziert eine Sanierung gegenüber einer Neuverlegung die Stillstandzeiten und schont Ressourcen.
Damit ist Glasfaser eine attraktive Option, komplexe Bestandsuntergründe zu ertüchtigen und gleichzeitig die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erfüllen.

WAS GLASFASERGEWEBE IM BODEN LEISTET
Glasfasergewebe besteht aus hochzugfesten Glasfasern, die zu einem technischen Gewebe verarbeitet werden und in eine Spachtel‑ oder Harzschicht eingebettet werden. Es übernimmt Zugkräfte und verteilt Spannungen, während Mörtel oder Harz die Druckkräfte tragen. So werden Spannungsspitzen abgefangen, der Boden ist deutlich widerstandsfähiger.
Schadensbilder wie Risse, Schollenbildung, Hohllagen oder abgefahrene Fugenbereiche lassen sich so sanieren, ohne den kompletten Estrich zurückzubauen. Gerade bei Stapler‑ und Hubwagenverkehr, hohen Regallasten oder in Produktionsbereichen spielt das System seine Stärken aus.

EIN TYPISCHER AUFBAU IN DER PRAXIS SIEHT SO AUS
— Untergrundvorbereitung: Reinigung, Bearbeitung, Risse öffnen und verharzen
— Grundierung/Haftbrücke: abgestimmt auf Untergrund und System
— Einbettung: Glasfasergewebe in eine spezielle Laminierschicht einlegen und überlappend einarbeiten, mithilfe einer Schwerrolle und ggf. im „Airless-Verfahren“ nachbearbeitet
— Deck‑ bzw. Nutzschicht: egalisierende Schicht und ggf. rutschhemmende oder chemikalienbeständige Beschichtung
Das Ergebnis ist ein verstärkter Verbundaufbau, der Lasten verteilt und den Altuntergrund funktional „aufwertet“ … statt ihn zu ersetzen.

VORTEILE FÜR UNTERNEHMEN UND PLANER
— Höhere Risssicherheit und Lebensdauer auch bei hohen Belastungen
— Dünnschichtiger Aufbau bei begrenzter Aufbauhöhe
— Weniger Stillstand, Lärm und Staub als bei Vollsanierung
— Weniger Entsorgung und Materialeinsatz – für bessere Kostenbilanz und geringeren CO₂‑Fußabdruck

Zeit ist Geld!
Der vielschichtige Aufbau kann deshalb auch „timeless“ erfolgen: Dank schnell härtendem Kunstharz können selbst komplexe Sanierungen innerhalb weniger Tage oder über Nacht realisiert werden.
FAZIT: Wenn ein Boden „am Limit“ ist, muss er nicht komplett erneuert werden – glasfaserverstärkte Böden eröffnen eine Alternative, die Technik, Betrieb und Umwelt gleichermaßen im Blick hat.

